Stand Up Paddling

Vorfreude auf den Frühling!

 

 

Balance-Training für einen starken Rumpf

Vor 5 Jahren habe ich meine Begeisterung zum Stand Up Paddling entdeckt. Seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit dem Trainingseffekt und der Wirkung auf den Körper!

Durch meine Recherchen wurde ich reicher an Erkenntnissen: dass das SUP-Training eine positive Wirkung auf unsere Psyche und Wohlergehen hat. Für die Rumpfmuskulatur, die Balance und die koordinativen Fähigkeiten wie Gleichgewicht, Differenzierung, Anpassung, Reaktion, Orientierung, Rhythmus. Es ist ein Training das unserer Zivilisationskrankheit- Rückenbeschwerden und -schmerzen entgegenwirkt! Verbindung zur Natur stärkt.

Einen Teileffekt von dem was ich an mir selber feststellen konnte, sowie von fundierten Quellen veröffentliche ich hier in diesem Artikel.

 

Die wichtigsten Benefits des SUP-Trainings im Überblick

Vorteile vom diesem SUP-Outdoor-Training:

 

1.  das Sonnenlicht  hat einen direkten Einfluss auf unsere Gefühlswelt

dies muss man nicht mal wissenschaflich belegen, denn die Auswirkungen sieht man von blosem Auge, wenn im Frühling die Sonne wieder mehr scheint und auf den Gesichtern die Mundwinkel nach oben wandern als an anderen Tagen.

2. ermöglicht uns Ruhepausen, wo wir den Kopf frei kriegen und lässt so unsere Energiespeicher wieder voll werden

3. Outdoor-Training; Sonnenlicht ist essentiell für die Vitamin D Produktion im Körper,

Vitamin D wird zu rund 90 Prozent in der Haut gebildet – jedoch nur unter dem Einfluss der Sonne.

4. die Wirkung der instabilen Unterlage des Stand Up Paddling Boards fördert die sensomotorischen Fähigkeiten.

 

Welche Fähigkeiten werden gefördert und trainiert beim SUP?

 

Gleichgewicht

ermöglicht uns, die Balance zu halten oder nach kurzzeitigem Verlust rasch wieder zu erlangen.

Beispiele: Stabilisierung des Körpers bei anspruchsvollen Bewegungsaufgaben im Schneesport, Skating, Skifahren, Snowboarden, beim Kunst- und Trumspringen, beim Geräte- und Kunstturnen und beim einfachen normalen Gehen.

 

Differenzierungs-, Anpassungs- und Umstellungsfähigkeit

ermöglicht uns, Bewegungsaufgaben situationsgerecht und ökonomisch zu lösen, Bewegungen leicht und exakt auf innerer und äussere Umstände abzustimmen und sich an unterschiedliche Situationen anzupassen.

Beispiel

Zurechtkommen mit unterschiedlichen Sportgeräten, Bodenbelägen, Schneeverhältnissen und Wetterbedingungen

 

Reaktionsfähigkeit

ermöglicht uns, überraschende Situationen im Sport und im Alltag sicher zu bewältigen, schnell, sinnvoll und effizient auf unterschiedliche Signale zu reagieren oder uns rasch und zweckmässig auf veränderte Situationen einzustellen.

Beispiele

Reaktive Einstellung auf unvorhersehbare Veränderungen durch die Wasservariabilität (Wellen, Strömungen)

Reaktives und richtiges Verhalten bei einem Sturzrisiko zum Beispiel im Schnee-und Eissport.

 

Rhytmus- und Rhythmisierungsfähigkeit

ermöglicht es uns, rasch und leicht den Rhythmus einer Bewegung zu erfassen und umzusetzen und Bewegungen rhythmisch zu gestalten.

Beispiele:

Eekennen, erfassen und umsetzen eines Rhythmus beim Tanzen, beim Slalomfahren, beim Hochsprung- oder Speerwurf-Anlauf, beim Langlaufen, beim Hürdenlaufen und bei anderen rhythmisch akzentuirten Bewegungen.

 

Die sensomotorischen Fähigkeiten vermehrt in Trainings zu integrieren wirkt sich positiv auf die Verarbeitungsgeschwindigkeit (Meldung vom Körperteil an das Gehirn, Verarbeitung, Befehlsaufgabe vom Gehirn an die Muskulatur bis zur Umsetzung im ensprechenden Körperteil) die deutlich verbessert werden. Dies erhöht die geistige Kapazität!

 

4. Rumpfmuskulatur, alle kleinen Muskeln, sowie die Fussmuskeln werden optimal trainiert.

Durch das Tragen von Schuhen, verkümmern im warsten Sinnes des Wortes unsere Fussmuskeln, immer mehr Menschen leiden unter Senkfuss. Durch das trainieren geziehlter Fussmuskeln oder eben das stehen auf instabiler Unterlagen (SUP) müssen die kleinen Fussmuskeln aktiv werden. Aufrichtung des Körpers über das gestärkte Fundament (Fussgewölbe) - optimalere segmentelle Körperaufrichtung!

 

Fazit aus meiner bisherigen SUP-Trainings am eigenen Körper.

Was verändert sich durch das Training auf dem Stand Up Paddling Board?

 

Körperhaltung

Fühlbarer Rumpfmuskulaturzuwachs

Ganzheitliches Workout, mit den schnellen Paddelschlägen kann sogar der Ausdauer Bereich trainiert werden (Herz-Kreislauf-Training). Kräftigung der Rumpf-,  Arm- und Schultermuskulatur.

 

Das beste ist am Stand Up Paddling - es ist einfach zu erlernen und macht Spass. Du stehst auf deiner eigenen Insel und kannst die Ruhe und die Natur um dich herum geniessen.

 

Viel Spass beim paddeln:-)

 

Quellen:

Bild, SUP-Sempachersee M.W. 2016

Buch, Training fundiert erklärt von J. Hegner

Buch, Sensomotorisches System von Laube

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